Mittwoch der 13.8.08

Morgen ist der erste Schultag. Wir haben die Aufgabe unsere Klassenräume herzurichten. Man soll Plakate aufhängen, putzen und vieles mehr machen, was einem so einfällt. Uns wurde gesagt, wir würden zu den Rock Islands fahren wenn alle rechtzeitig fertig wären. Die Rock Islands sind das Highlight eines jeden Ausfluges in Palau. Warum, das will ich euch erzählen: Die Bootsfahrt begann in stürmischen Regen. Wir sind par male richtig gut übers Wasser gehoppelt. Unser ziel war das Cementary Reef. Dort konnten wir schnorcheln. Es war unglaublich atemberaubend! Da waren Schwärme von bunten Fischchen und Fischen. Schwertfische waren auch da. Nelson, der Direktor der Elementary School hatte viel Brot dabei und schmiss es geau dahin, wo wir waren. Der ganze Schwarm umhüllte. Später wollte ich die Fische dazu kriegen, mir aus der Hand zu essen. Das haben sie zwar nicht gemacht, aber sie kamen mir immerhin so nah, das ich ab und zu ein zwicken spüren konnte, na ja, ein richtiges Zwicken war es auch nicht. Die Rock Islands.... keine Ahnung wie man das beschreiben soll. Es sind viele mal kleinere und mal größere Inseln. Da leben gewöhnlich keine Menschen darauf. Wenn ich es schaffe ein Bild hochzuladen, mit diesem langsamen Internet, dann werdet ihr verstehen, dass es nicht einfach ist zu beschreiben. Aber man muss es sich so vorstellen: Ein von oben bis zum Wasser begrünter Steinklotz im Wasser. Aber durch die Flut oder durch irgendwas anderes, fehlt da Stein in dem Zwischenraum von Wasser und Insel. Ok, das ist wirklich keine gute Beschreibung. Ich versuche einfach ein Bild hochzuladen. Auf jeden fall ging es dann weiter. Zu einem Strand. Da kann man mit Haien baden gehen. Riffhaie. Aber die tuen nichts. Wirklich nicht!!! Sind ganz harmlos. Es war echt krass, du bist im Wasser und plötzlich siehst du Haie. Vielleicht 5 Meter vor dir. Du weißt es ist ein Hai, und plötzlich fallen dir so einige Haigeschichten ein, die blutig geendet haben. Aber nach einigen Minuten merkt man, dass sie mehr Angst haben vor dir als du vor ihnen. Einer , der schon länger in Palau ist, hat es dann geschafft sie zu streicheln. Es hatte Flossen, ich nicht. Ch habe es aber trotzdem versucht. Ich muss mir unbedingt Flossen kaufen! Vielleicht klappts dann. Danach ging es zu den Giant Clambs. Ich hoffe ich habe es richtig geschrieben. Das sind riesige, wirklich riesige Muscheln, lebende Muscheln. Manche sind gut einen halben Meter lang, und ungefähr so breit wie mein Unterarm. Sie öffnen und schließen sich wenn man sie berührt. Sie fühlen sich ganz sanft an, nicht aber die Muschel J Man kann kaum glauben, dass diese Muschel lebt. Es hat keine sichtbaren Augen, es kann auch nicht wirklich reden.... Aber es ist ein Lebewesen Das Meer wäre nicht so schön ohne all diese verschieden Lebewesen. Da war jemand sehr kreativ. Auf dem Boot ging es dann zurück. Alle SM’s waren bei Jeri Martin eingeladen, der Direktorin der PMA. Da die Mädchen in der Stadt bei der Elementary School leben und Jeri auf der PMA lebt, mussten wir zuerst in die Stadt um uns zu duschen und so weiter. Zu erwähnen sei noch die Regenzeit in Palau. Bis Dezember ungefähr dauert die Regenzeit an. Manchmal nieselt es nur, und manchmal regnete es richtig, in Strömen. In solchen Strömen regnete es als wir ankamen bei unserem Appartement. Ich bin mit noch 5 weiteren Mädchen in einem Appartement. 3 duschten schnell und als die 4 gerade duschte hörten wir einen Knall. Dann hörten wir Wasser fließen. Die Handwerker hatten ein Loch in die Wand gehämmert um unser Bad zu reparieren. Irgendein Rohr brach und es floss in Strömen. Innen und Außen. Innerhalb von Minuten war unser Flur voller Wasser. Wir schaufelten es in die Mülleimer die wir hatten. Nelson wurde gerufen, die Handwerker und es floss und floss.... Es wurde beschlossen , dass Vanessa und ich bei Jeri duschen sollten, weil nämlich im ganzen Haus das Wasser abgestellt werden würde. Dann das nächste Problem: Stickshift. Amerikaner können keine Gangschaltung fahren. Außerdem fehlte uns ja auch der Schlüssel. Als sich dann schließlich Katie dazu entschloss und auch anderen offenbarte, dass sie den Schlüssel habe, atmeten alle anderen Amis auf. Indessen floss das Wasser in unserem Appartement weiter. Ich glaube es waren mindestens schon 10 Eimer, aber gut. Katie war also die Mutige und fuhr los. Ach ja, der Van hatte auch keine Servolenkung. Es gab ein ganz komisches Geräusch als sie startete, aber es verschwand und so hatten wir keine Sorgen mehr. Bis das Auto stehen blieb. Kein Benzin. Die Jungs hatten vergessen zu tanken. Kein Telefon. Strömender Regen aussen, 2 ungeduschte salzige etwas im Auto. Es hielten gleich Autos an, und fragten ob man denn helfen kann. Schließlich beschlossen wir, dass wir zu 4 zur Tankstelle laufen wollte und Benzin kaufen wollten. Wir liefen los und ein Auto folgte uns und überredete uns dann doch einzusteigen und uns zur Tankstelle bringen zu lassen. Erst dann merkten wir, was das für ein Weg gewesen wäre. Da hätten wir Stunden laufen können! Wir kauften das Benzin, kamen zurück, tankten das Benzin und das Auto sprang NICHT an. Der Mann bei dem wir mitgefahren waren (und seiner Frau), meinte es sei vielleicht die Batterie. Dann hörten wir die Polizei. Immer noch strömender Regen und wir dachten nur: WO sind denn die Kameras??? Sie meinten wir sollen das Auto den Berg runterrollen lassen. Das machte dann der nette Mann. Und so standen wir da. Dann ein Stimme: Hey Girls, what’s up? Es war der Mann von Jeri Martin, der gerade von der Kirche kam und nach Hause wollte. Er nahm uns mit. Während wir Benzin holen waren, hatte sich ein Mann eingefunden, der auf der PMA graduiert hatte und er hatte die PMA benachrichtigt. Also hielten wir Ausschau nach einem unser Autos. Naja, Mr Martin hupte fast jeden ihm entgegenkommenden Van. Dann kamen wir an. Konnten duschen. Bekamen etwas warmes zu essen und waren glücklich.

17.8.08 23:17

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sarah (18.8.08 15:39)
Ahh...Martina, ich werd ganz neidisch. Ich will auch schnorcheln und mit Haien schwimmen (obwohl ich ganz schön Angst vor Haien habe^^). Aber es ist ein kleiner Trost, dass du hier alles so schön bildlich bechreibst, da fühlt man sich fast als wäre man auch da=).

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen