Newark

Nach mehr als 8 Stunden und einer ziemlich gut klimatisierten Maschine sind wir da. Im gelobten Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hier also soll es der Tellerwäscher zum Millionär schaffen können. Nicht jeder, aber immerhin einige gab es schon.

Einen Tag müssen wir dableiben. Zunächst müssen wir unser Hotel für eine Nacht erreichen. Eigentlich sollten wir abgeholt werden. Aber es kommt kein Shuttle Bus......Hm....

Nach einem kurzen Telefonat werden wir abgeholt. Es ist jetzt ungefähr halb 4. Und wir brauchen dringend was zu Essen. DRINGEND!!!

 

Die Damen an der Rezeption sind uns sehr behilflich und erklären uns nicht nur wo der nächste richtige amerikanische Supermarket ist, sondernauch das wir da auf keinen Fall hinlaufen können. Also wird uns ein Taxi gerufen.

Es ist wie im Film. Das Auto, der ausländische Fahrer, die Straßen, die Menschen... Die Filme sind eine perfekte Kopie, oder andersrum....?!

Schnell macht uns der Fahrer klar, dass er uns einen besonders guten Preis anbietet, wenn wir für die par Kilometer ,hin und zurück, 25 Dollar zahlen. Schnell merken wir, dass wir hätten hinlaufen können. Aber Amerikaner laufen nicht, wird mir erklärt.

Wir beschließen also den Weg zurückzulaufen, war ja nicht weit. Wir zahlen 15 Dollar. 10 Euro. Aber hey, was für ein Schnäppchen!

Im Supermarkt bin ich erst mal geschockt Was es alles gibt und nicht gibt! Es gibt zum Beispiel flüssiges Eiweiß zu kaufen, damit man beim Rührei nicht die Eier aufschlagen muss.

Es gibt tausende Sorten von Ketchup, Marmeladen und Getränke in allen möglichen Grössen. Tausend Geschmacksrichtungen und kein einziges richtiges Vollkornbrot. Deren Brot, und das ist mein ernst, kann man in einer Hand zerdrücken. Schrecklich. Ah, was es auch nicht gibt. Kleine Inhalte. Es gibt alles nur im Mittel oder Großformat. Für einen Tag ein kleines Glas Marmelade zu bekommen? Keine Chance!

Nach einem geglückten und erschrecken Einkauf (Wie kann man denn sich in diesem land überhaupt gesund ernähren?), laufen wir also zurück. Wir bestaunen die Häuser, die Autos und die riesengroßen Satellitenschüsseln.

Und verlaufen uns. (Evi war aber nicht in der Nähe)

Wir irren rum, sehen einen Laden und fragen drinnen. Ach es ist gar nicht so weit! Ok wir laufen weiter. Überqueren eine Strasse und halten schließlich ein Auto an um nochmals zu fragen. Vanessa fragt und der große schwarze Mann bietet sich an uns dorthin zu bringen. Vanessa sofort dabei und ich hinterher. Damit es zur Not 2 gegen 1 steht.

Der Mann, so Ende 20 ist seht nett. Aber spätestens nachdem er einen riesen Umweg fährt wird er mir verdächtig. Ich meine, wer kennt denn nicht all die Geschichten über Touris die sich wegbringen lassen?

Aber unsere war nicht so eine. Er bringt uns hin wir bedanken uns und denken uns, dass wir uns das Taxi hin auch hätten sparen können.

In unserem Zimmer schalten wir unseren Fernseher an, holen das essen hervor und genießen.

Da das Hotel sehr abseits liegt von allem anderen, ausser dem Supermarkt, bleibt uns nichts anderes übrig.

14.8.08 13:27

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