Hawaii

Waikiki Beach ist echt toll. Uns wurde der Teil vor dem Hilton Hotel empfohlen. Und ich kann es wirklich nur bestätigen. Hier ist es am besten  Momentan ist noch keine wirkliche Badesaison und so haben wir den Strand fast nur für uns alleine. Vom Wasser aus kann man den Vulkan Diamond’s Head sehen. Das Wasser ist sehr warm und der Salzgehalt ist sehr niedrig. Zumindest ist in dem Meer weniger drinnen als in dem wasser bei Kroatien.

Und einen Sonnenbrand bekommt man auch relativ schnell(Habe schon einen).Es gibt hier soviele schöne Blumen und ganz tolles SHAVE ICE!!!

Man wundert sich nur ständig über die enorme Anzahl von Autos. Hier gibt es manchmal 6 Spuren nebeneinander, meistens jedoch nur 4 oder 5. Um mit dem Auto voranzukommen muss man durch lauter 4 oder 5 –spurige Einbahnstrassen fahren.

 

Heute (Donnerstag, ein Tag später) ist Elizabeth Zörrer gekommen. Sie ist aus der Gemeinde Wien und hat ihre Matura dieses Jahr in Bogenhofen abgeschlossen.

Zusammen haben wir das größte Shoppingcenter geplündert: ALA MOANA.

Es gibt alle Preisklassen, alle möglichen Läden, ein Traum für jede Frau.....mit einer unbegrenzten Kreditkarte.

Wir ernähren uns von Taco Bell und Subway. Das Erdgeschoss führt nur Essensläden. Man kann es nicht anders beschreiben, aber in der Essenshalle herrscht wirklich ein Gefresse. Und Vegetarier sind auch nicht wirklich erwünscht. Ich wollte was beim Chinesen. Natürlich habe ich gefragt was vegetarisch ist, und füge hinzu, dass ich Vegetarier bin. Da werde ich mit großen Augen gefragt warum denn. Geantwortet habe ich eigentlich nichts. Man kommt wirklich schlecht durch als Vegetarier.

 

In Hawaii sind alle Schichten abgedeckt. Man kann es an den Autos erkennen. Die Limos, die alten Autos. Ein Stück amerikanische Kultur, nur dass es hier weit mehr Asiaten gibt als vielleicht in Little China in Amerika auf dem Festland.

 

Es ist wirklich schön hier, viele verschiedene Menschen kommen hier zusammen....

Verschieden, selbst wenn sie aus dem eigenen Land stammen..... J

 

1 Kommentar 14.8.08 13:34, kommentieren

Abflug Newark

Ja, das Gepäck ist es dieses Mal. Ich habe zuviel. Ich muss jeweils etwa 8 pounds rausnehmen. Es wird ein Teil der Kleidung und die Bettwäsche rausgetan. Dann passt es.

Nach der Sicherheitskontrolle bestaunen wir wieder mal die amerikanische Kultur in den Läden. Die amerikanische Edition von National Geographic beinhaltet viele der Artikel der deutschen Edition. Oder Andersrum. Der Flug, wieder mit dem gleichen Essen und derselben Klimaanlage. Kurz, es ist sehr kalt, trotz Decke und Kissen.

Aber man kann ja Filme anschauen, lesen und schlafen. Es zumindest versuchen. Dieser Flug ruckelt sehr.

In Hawaii angekommen, ich weis nicht wie, aber wir wurden sofort von Keith Rodman angesprochen , der mit Pastor Juno gekommen ist um uns abzuholen.

Es ist inzwischen Mittwoch und wir werden angewiesen uns bis Sonntag Abend selbst zu versorgen. Unsere Freizeit dürfen wir selbst gestalten. Denn wir sind einige Tage früher gekommen um Hawaii besichtigen zu können. Die Vorbereitung geht erst am Sonntag los.

Aber erstmal heißt es ALOHA.

1 Kommentar 14.8.08 13:32, kommentieren

Newark

Nach mehr als 8 Stunden und einer ziemlich gut klimatisierten Maschine sind wir da. Im gelobten Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hier also soll es der Tellerwäscher zum Millionär schaffen können. Nicht jeder, aber immerhin einige gab es schon.

Einen Tag müssen wir dableiben. Zunächst müssen wir unser Hotel für eine Nacht erreichen. Eigentlich sollten wir abgeholt werden. Aber es kommt kein Shuttle Bus......Hm....

Nach einem kurzen Telefonat werden wir abgeholt. Es ist jetzt ungefähr halb 4. Und wir brauchen dringend was zu Essen. DRINGEND!!!

 

Die Damen an der Rezeption sind uns sehr behilflich und erklären uns nicht nur wo der nächste richtige amerikanische Supermarket ist, sondernauch das wir da auf keinen Fall hinlaufen können. Also wird uns ein Taxi gerufen.

Es ist wie im Film. Das Auto, der ausländische Fahrer, die Straßen, die Menschen... Die Filme sind eine perfekte Kopie, oder andersrum....?!

Schnell macht uns der Fahrer klar, dass er uns einen besonders guten Preis anbietet, wenn wir für die par Kilometer ,hin und zurück, 25 Dollar zahlen. Schnell merken wir, dass wir hätten hinlaufen können. Aber Amerikaner laufen nicht, wird mir erklärt.

Wir beschließen also den Weg zurückzulaufen, war ja nicht weit. Wir zahlen 15 Dollar. 10 Euro. Aber hey, was für ein Schnäppchen!

Im Supermarkt bin ich erst mal geschockt Was es alles gibt und nicht gibt! Es gibt zum Beispiel flüssiges Eiweiß zu kaufen, damit man beim Rührei nicht die Eier aufschlagen muss.

Es gibt tausende Sorten von Ketchup, Marmeladen und Getränke in allen möglichen Grössen. Tausend Geschmacksrichtungen und kein einziges richtiges Vollkornbrot. Deren Brot, und das ist mein ernst, kann man in einer Hand zerdrücken. Schrecklich. Ah, was es auch nicht gibt. Kleine Inhalte. Es gibt alles nur im Mittel oder Großformat. Für einen Tag ein kleines Glas Marmelade zu bekommen? Keine Chance!

Nach einem geglückten und erschrecken Einkauf (Wie kann man denn sich in diesem land überhaupt gesund ernähren?), laufen wir also zurück. Wir bestaunen die Häuser, die Autos und die riesengroßen Satellitenschüsseln.

Und verlaufen uns. (Evi war aber nicht in der Nähe)

Wir irren rum, sehen einen Laden und fragen drinnen. Ach es ist gar nicht so weit! Ok wir laufen weiter. Überqueren eine Strasse und halten schließlich ein Auto an um nochmals zu fragen. Vanessa fragt und der große schwarze Mann bietet sich an uns dorthin zu bringen. Vanessa sofort dabei und ich hinterher. Damit es zur Not 2 gegen 1 steht.

Der Mann, so Ende 20 ist seht nett. Aber spätestens nachdem er einen riesen Umweg fährt wird er mir verdächtig. Ich meine, wer kennt denn nicht all die Geschichten über Touris die sich wegbringen lassen?

Aber unsere war nicht so eine. Er bringt uns hin wir bedanken uns und denken uns, dass wir uns das Taxi hin auch hätten sparen können.

In unserem Zimmer schalten wir unseren Fernseher an, holen das essen hervor und genießen.

Da das Hotel sehr abseits liegt von allem anderen, ausser dem Supermarkt, bleibt uns nichts anderes übrig.

14.8.08 13:27, kommentieren

Abflug

29.07.08 Frankfurt. Man trifft sich, tauscht einige Worte aus und hofft am Check –In nicht allzu verdächtig auszuschauen. Noch läuft alles gut. Keine Träne ist bisher verflossen. Man realisiert es nicht, dass man seine Eltern und Geschwister, seine Verwandte, Freunde und Bekannt lange nicht mehr sehen wird. Ist es überhaupt so lange? Was sind denn 10 Monate im Vergleich zu 10 Jahren?

Ich bin nicht nervös, nein, eher reizt s mich endlich in den Flieger zu steigen. Die Welt erkunden z können, oder zumindest einen Teil. Eine neue Kultur, neue Menschen, neue Herausforderungen. All diese Gedanken rasen durch den Kopf um seine Entscheidung nochmals zu bestätigen. Kurz werden die Gedanken verdrängt von dem Übergewicht meines Gepäcks, aber der Mann am Schalter ist anscheinend neu und achtet nicht darauf. Glücklicherweise. J

 

Wir werden ca. 8 h nach Newark fliegen. Von Frankfurt aus geht es um halb 12 los. Sollte es eigentlich. Aber das Essen für die Passagiere kommt nicht. Nicht nur die Lufthansa streikt, sondern auch der Catering-Service, der unsere Continental- Maschine beliefert.  Zu Essen gibt es dennoch etwas: Nüsse, Cookies und lauter andere Naschereien.

 

1 Kommentar 14.8.08 13:25, kommentieren

Palau

Nach Palau kommt man nicht so einfach. Vor allem nicht als Student Missionary. Man wird nicht ganz sich selbst überlassen, Nein, man muss leider leider zu einer Vorbereitung nach Hawaii. So was dummes aber auch! J

 

Ich fliege nicht alleine, sondern habe Vanessa Neef als meine Kameradin dabei. Zwei einsame Deutsche (ok eineinhalb Deutsche) auf dem Weg nach Palau.....

 

Der Weg nach Hawaii führt uns auch nicht direkt hin. In Newark müssen wir einen eintägigen Zwischenstopp einlegen. Bis dahin muss das Gepäck noch gepackt, gewogen und verstaut werden. 2Mal 23Kg und 18Kg Handgepäck sind erlaubt.

Schon schlimm wenn einem soviel Freiheit gegeben wird, da ist die Versuchung groß VIEL VIEL MEHR mitzunehmen.

1 Kommentar 14.8.08 13:22, kommentieren