Neuigkeit

An alle Wartenden....ich kann meinen Pc zwar immer noch nicht benutzen, aber im Buero der SDA- Schule kann ich das Internet nutzen. Inzwischen hat toller Bruder eine Moeglichkeit gefunden ein par wenige Bilder zu veroeffentlichen. Er hat einen neuen Blog gestartet: martinainpalau.blogspot.com. Da werde zukuenftig alle neuen Beitraege veroeffentlicht. Vielen vielen Dank Filip, dass du das gemacht hast, obwohl du das eigentlich nicht haettest machen muessen!

Momentan sind nur ganz wenige Bilder online, aber sobald ich meinen Adapter bekomme, wahrscheinlich Montag oder Dienstag, werdet ihr mehr lesen und vor allem sehen koennen. Die Welt steht nicht still, und so ist auch hier wieder einiges passiert, Ausflug zu den Rock Islands,Umzug zur PMA, Tauchunterricht, neue Schueler, ...

Alles sobald sich die gelegenheit bietet.

Ich gruesse alle, die wieder zur Schule gehen muessen, alle Arbeitenden, ...ich hoffe euch geht es gut.

Liebe gruesse vom Ende der Welt :-)

Eure martina

1 Kommentar 25.9.08 05:32, kommentieren

Entschuldigung

Ich kann momentan nciht wirklich viel schreiben....ich kann meinen Adapternicht nutzen und kann deshalb meine zu virtuellen Papier gebrachten beitraege nicht veroeffentlichen. Ich schreibe auch von einem anderen PC. Alles etwas kompliziert.Mir geht es soweit ganz gut, ich hoffe es kickt mich jetzt nicht gleich aus dem Internet raus, denn wenn alle Internatsschueler online sind, passiert das schon leicht.Es gibt viel zu berichten von meiner Seite aus, aber ich habe momentan einfach nciht die Moeglichkeit, tut mir leid. Ihr muesst euch nur alle etwas gedulden.....versprochen.Mir gehts gut, soweit.

Melde mich sobald wie moeglich wieder.....

1 Kommentar 11.9.08 13:11, kommentieren

Tausend kleine ohrenbetäubend schreiende Monster mit lieblichen Kugelaugen

Dieser Tag war schlimm.....Meine Stimme angeschlagen, die Kinder nicht ruhig zu kriegen. Insbesondere nach der Pause waren sie nicht mehr ruhig zu kriegen. Und man kann ihnen einfach nicht böse sein. Sie sind einfach so laut, so aktiv, so schwer von Begriff, und so lieb und wunderbar. Ich war einfach zu müde, und das ist für einen Lehrer einfach nicht gut. Da fehlt die Energie für die Geduld die Aufmerksamkeit. Ich war echt am Ende, hat keine Spass gemach heute. Ich war echt froh, als die alle weg waren. Das war echt ....unbeschreiblich. Zu mancher Zeit wäre ein riesengroßer Lautsprecher, voll aufgedreht, angenehmer als 16 kleine schreiende und gellende Stimmen. Und die Diskrepanz zwischen den schnellen und etwas langsamen Schülern war heute riesig. Echt schlimm, die Einen sind noch am machen und die Anderen fragen mich schon was sie als nächstes machen können. Sie lachen viel und sind glücklich, aber ich krieg den Stoff kaum durch.

Und dann müssen sie ständig aufs Klo.... STÄNDIG!!! Und wenn einer muss, müssen auf einmal 10 andere. Und wenn man sie dann fragt ,warum sie denn ins Bad müssen, schauen sie dich mit großen Augen an und grinsen übers ganze Gesicht. Manche wollen nur die Hände waschen. Und das obwohl man weder mit Kleber noch mit sonst irgendwelchen händeschmutzigmachenden Sachen gearbeitet hat. Dann hatten sie ihre Hausaufgaben nicht, einige hatten sie, andere haben sie in der Schule gemacht. Dann fingen sie an ihre Arme in ihre Hemden einzuziehen, das ergab dann den Dominoeffekt und zum Glück konnte ich ihn noch stoppen, bevor er alle erreicht hatte.

Ich wollte nicht schreien, und so habe ich einfach gewartet und nichts gesagt. Dann habe ich angefangen ohne Worte zu sprechen. Und siehe da, es hat geklappt. Die kleine Bars in der ersten Reihe hat verstanden was ich sagen wollte und das hat sie dann laut den Anderen gesagt. Und für par Minuten war es dann still. Ich war dann so froh, überglücklich, als ihre Eltern kamen und sie abholten.

Irgendwie blieb die Stimmung, bis dann Vanessa, Haslel(USA) und ich rennen gegangen sind. Es gibt hier in der Nähe ein Stadion, .... , oder so etwas ähnliches. Und da sind wir dann gerannt, na gut, gejoggt. Haben uns schön gedehnt.....das hat gut getan. Wir waren abends um 17.00 da, es ist nur ungefähr 4 Minuten von unserem Appartement entfernt, denn um diese Uhrzeit ist es etwas kühler. Wenn das hier überhaupt möglich ist. Danach war der ganze Stress, der auf einem lag, verflogen. Hoffnung, ....das Wort bedeutete einem wieder etwas.

 

Es war echt unglaublich, ich hätte nicht gedacht ,dass Sport einem so gut tun kann. Es hat mir den Tag gerettet.

 

Und die Kinder sind ja alle so lieb und sie lieben einen. Man darf nicht schreien, denn das nehmen sie sehr persönlich. Man muss ihnen viel mehr zeigen, wie sich ihr Verhalten auf einen selbst auswirkt.

 

Erfreulich, (sieh an, es gibt immer etwas Positives auch an schlechten Tagen), dass die guten und schnellen Schüler bemerkt haben, dass es unter ihnen auch Schüler gibt, die nicht so schnell sind. Sie selbst haben sich angeboten zu helfen. Wenn es Kinder gab , die keine Schere oder kein Construction Paper hatten, gab es immer jemanden, der von sich aus anbot zu teilen.

 

Ohne darüber nachzudenken, wer die Person ist, ob man einen Nutzen davon haben wird, nicht über Herkunft, Geschlecht oder Aussehen nachzudenkend. Das ist wirklich Fakt. Kinder sind so, sie sind bedingungslos ehrlich und  bedingungslos hilfsbereit. Und wenn sie wissen, dass man sie liebt, dann reicht das schon und sie wollen dein Freund sein.

 

Wir müssen wie Kinder werden......um ins Himmelreich kommen zu können.

Kinder sind ungeschliffene Diamanten und jeder versucht ihn so zu schleifen, dass er ihn am teuersten verkaufen kann. Doch beim schleifen geht so viel verloren.

Millimeterarbeit. Manchmal denke ich, ich kann das nicht. An solchen Tagen wie heute. Und ich weiss, dass es von solchen Tagen sicher noch viele geben wird.

Wichtig ist nur, dass die guten Tage überwiegen.

Ich wünsche euch allen, die vielleicht viele solche frustrierende Tage momentan erleben, Mut machen und nicht aufzugeben. Wer weiß, wann sich die ganze Arbeit gelohnt haben wird.

1 Kommentar 21.8.08 08:36, kommentieren

Einer der längsten Montage

Heute ist Montag. Und die Schule fängt richtig an. Mein Tag ist geplant, ich weiss ganz genau was ich mache will....

Ich habe nur mit den Kindern nicht gerechnet. Am Morgen sind sie kaum wachzukriegen und gegen Mitte des Unterrichts sind sie kaum stillzukriegen und gegen Ende sind sie gelangweilt.

Es ist echt unglaublich...Ich war zuschnell. Ich wollte ihnen die Wörter alike und not alike näher bringen. Aber 2 Wörter an einem Tag, das ist zuviel für die Kleinen. Morgen ist auch noch ein Tag, da kann ich es besser machen. Ich habe eine gute Ratgebenrin: Nancy. Sie war die Kindergartenlehrerin des letzten Jahres. Sie gibt mir viele Ratsschläge und Verbesserungsmöglichkeiten. 

Aber in einer Hinsicht, war der Tag ein Erfolg. Die ganz arg shcüchterne Yania hat sich heute getraut ins Klassenzimmer zu kommen. Sie hat auch mitgemacht, naja, also sie wollte ganz inten in der Ecke sitzen und hat sich nicht wirklich getraut aufzustehen und rumzulaufen. Aber sie war wenigstens schon mal drinnen.Ich glaube ich habe heute auch nicht wirklich viel gelacht.Ich meine, das ist nicht wirklich einfach mit den Kindern. Sie könne nicht zuhören aber zuviel bewegen dürfen sie sich auch nicht, sonst sind sie müde und können gar nichts mehr machen. Wie auch immer. Ich versuche es die nächsten 10 Monate noch und wenn es bis dahin nicht klappt, gehe ich nach Hause. :-)

Und im Moment überlege ich mir auch, ob es nicht eine grüßere Herausforderung ist mit kleinen Kindern zu arbeiten, als mit großen. Die Kleinen müssen nicht dich verstehen, sondern du musst es irgendwie arrangieren sie zu verstehen. 

Ich habe es noch nicht raus......

 

 

 

1 Kommentar 18.8.08 05:47, kommentieren

Sabbat, 16.8.08

Am Sabbat war wie gewöhnlich Gottesdienst. Die Gemeinde in Palau ist eine sehr gro0e Gemeinde und sie lieben es zu singen. Der Klavierspieler dieses Mal hat nur etwas zu langsam gespielt. Aber dann kam Alwyn dran in der 2 Stunde. Der ist zwar klein, aber er hat solch eine Energie beim Spielen und er improvisiert und improvisiert, das ist schier nicht zu glauben. Seine Verlobte Kathleen ist auch sehr musikalisch und sie bilden wirklich ein klasse Team zusammen.

Danach warn 3 von uns, mich mit eingeschlossen, zu den Whipps eingeladen. Jeder SM bekommt Adoptiveltern, wenn er hierher kommt. Meine ist Marilyn Whipps. Sie hat 4 verheiratete Kinder, schon einige Enkelkinder und ihr Mann ist Präsidentschaftskandidat. Ihr Mann und die sie haben 1989 das Einkaufshaus Surangel gegründet und eröffnet. Es gehört zu den größten hier in Palau. Von Freitag Sonnenuntergang bis Sabbat Sonnenuntergang hat es geschlossen, danach öffnet es wieder.

Wir waren also zum Essen bei ihnen. Die ganze Familie war versammelt, es waren vielleicht 16 oder so.

Nach dem Essen ging es wieder zurück ins Appartement. Und niemand war da. Also war ich mit dem anderen Mädchen, das auch bei dem Essen war alleine. Zudem hat es wieder mal geregnet. So richtig.

Schließlich bekamen wir raus, dass alle zur PMA gefahren sind. Das sind gute 20 Minuten bis dahin und man kann da wirklich nicht hinlaufen. Vielleicht sind es auch mehr als 20 Minuten. Auf jeden Fall fanden wir eine Möglichkeit hinzukommen. Der Rest der Bande hatte sich im Appartement der Jungs eingefunden und die Jungs(!) waren gerade dabei was zu kochen. Einer ging um Kokosnüsse runterzuholen und ich stand draussen und habe den Sternenhimmel beobachtet. Dann kam Daniel und ich fragte ihn, ob das da oben ein Stern oder ein Planet sei. Und schon fand ich mich wieder in einem Gespräch über Sternenkonstellationen, Mathematik, griechischer Mythologie......Er ist seit 5 Jahren Lehrer der Mathematik, er hat auf den Philippinen studiert. Wir haben auch Schöpfung und Evolution geredet, er hat mir einige Gedankengänge der Mathematik erklärt(UND ICH HABE ES VERSTANDEN!!!)

Nein, es war das erst richtig gute Gespräch. Wir standen draussen unter dem wunderbaren Sternenhimmel, Vollmond, Sabbatschluss und tausende Moskitos. Die Nacht darauf konnte ich nicht schlafen, weil alles gejuckt hat. Ich hab zuvor nicht wirklich viel mit ihm geredet, aber das Gespräch nahm seinen lauf, als er mir sagte, dass er einen Master- Guide bei den Pfadfindern gemacht habe. Er hat mir Sternenbilder gezeigt, die ich nicht einmal sehen konnte. Und, er konnte es sehr gut erklären.  Das hat gut getan, sich mal wieder in die oberen Sphären zu begeben und  über so viele Ideen zureden. Er war auch erstaunt, dass ich so interessiert war. Neben uns standen noch weitere Moskito- und Sternenhimmelopfer.

Das ist der Grund, warum ich auf die PMA ziehen möchte, die Natur wie sie ist. Wenn ich schon mal einige Kilometer von zuhause weg bin, möchte ich auch all die Besonderheiten sehen. Außerdem kann man dort besser Sport machen. Hier in der Stadt, wo 9 Mädchen leben, die anderen 8 sind auf der PMA, ist man den ganzen Tag im Haus vor dem PC.

Auf jeden Fall, ich denke das sich im Lauf dieses Jahres noch einige gute Gespräche auf gleicher Ebene ergeben werden, die einem helfen über die in oder anderen kommunikativen Schwierigkeiten hinwegzusehen und einem einfach helfen etwas aus sich rauszukommen und einem das Gefühl nehmen alleine zu sein. Denn das ist wirklich nur ein Gefühl.

Man hat so viele Menschen um sich hier, dass man teilweise selbst daran Schuld ist, wenn man sich alleine vorkommt.

Und EINER verlässt und sowieso nie.

1 Kommentar 17.8.08 23:27, kommentieren

Freitag, 15.8.08

Ja, was mache ich heute mit den ganzen Kindern? Andacht. Das schlug leider fehl. Sie können nicht wirklich zuhören. Zumindest jetzt noch nicht. Ich habe sie dann malen lassen, habe ein par Regeln aufgestellt und das war es dann erst mal. Habe wieder einige Gruppenspiele mit ihnen gespielt und viel gesungen. Am Freitag habe ich noch einen neuen Schüler bekommen. Auch schüchtern. Er wollte die ganze Zeit nicht mitmachen, nur neben seiner Mutter sitzen, neben seiner Cousine. Später kam noch sein Vater aber es hat alles nichts genützt. Aber gegen Ende, als die ganze Gruppe zusammen gespielt hat, wurden seine Auge immer größer und größer. Ich bin guter Hoffung, dass er am Montag mitmachen wird.

Das andere Mädchen aber, ist schon  nach kurzer Zeit raus und hat noch mehr geweint. War ganz arg schlimm für die Kleine. Zum Schluss habe ich allen einen Magnet-Schmetterling gegeben. Als die Kleine ihren bekommen hatte, kam sie zu mir und hat übers ganze Gesicht gestrahlt. Dann hat sich mich umarmt und hat noch mehr gestrahlt.

Ich denke sie kommen alle wieder. 

1 Kommentar 17.8.08 23:25, kommentieren

Donnerstag,14.8.08

Der erste Schultag war schön. Ich hatte 16 Schüler auf der Liste. 15 sind gekommen, eine der Schülerinnen hat von Anfang an nicht hingewollt, viele haben traurige Gesichter gezogen und das war nicht gerade motivierend. Ich habe sie erst mal malen lassen. Nach der Schulversammlung in der Gemeinde sind wir wieder zurück und wir haben Lieder gesungen. Mit vielen Bewegungen und das hat allen Spass gemacht.

Ich habe einige sehr aktive Kinder, einige sehr schüchterne und einige die einfach das tuen was man ihnen sagt.

Sein nennen mich Miss Martina, weil mein Nachname zu schwer ist. Aber eigentlich rufen sie immer nur:“ Teacher, Teacher!“

Ich habe sie an dem Tag sehr viel spielen lassen, damit sie sich auch ein bisschen kennen lernen.

Manchmal war es nur schwer die Kinder zu verstehen. Viele der Kinder können sehr gut englisch sprechen, aber bei anderen wiederum war ich mir nicht immer sicher ob sie mich verstanden haben.

Man muss nur viel lächeln, immer ganz viel lächeln....  und nach einer Weile lächeln sie zurück. Das ist so ungefähr der erste Schritt ihr Herz zu gewinnen.

Aber ein Mädchen war so schüchtern, dass die Mutter die ganze Zeit dabei sein musste. Gebracht hat wenig, denn schon nach kurzer Zeit ist sie raus und hat geweint, geweint, geweint. Ich konnte nicht viel machen, denn da waren ja noch die anderen Kinder. Ich habe sie die ganzen 3 einhalb Stunden nicht gesehen. Ihre Mutter war bei ihr.  Und die Kinder waren am Ende auch recht froh als sie ihren Eltern in die Arme fallen konnten.

1 Kommentar 17.8.08 23:20, kommentieren

Mittwoch der 13.8.08

Morgen ist der erste Schultag. Wir haben die Aufgabe unsere Klassenräume herzurichten. Man soll Plakate aufhängen, putzen und vieles mehr machen, was einem so einfällt. Uns wurde gesagt, wir würden zu den Rock Islands fahren wenn alle rechtzeitig fertig wären. Die Rock Islands sind das Highlight eines jeden Ausfluges in Palau. Warum, das will ich euch erzählen: Die Bootsfahrt begann in stürmischen Regen. Wir sind par male richtig gut übers Wasser gehoppelt. Unser ziel war das Cementary Reef. Dort konnten wir schnorcheln. Es war unglaublich atemberaubend! Da waren Schwärme von bunten Fischchen und Fischen. Schwertfische waren auch da. Nelson, der Direktor der Elementary School hatte viel Brot dabei und schmiss es geau dahin, wo wir waren. Der ganze Schwarm umhüllte. Später wollte ich die Fische dazu kriegen, mir aus der Hand zu essen. Das haben sie zwar nicht gemacht, aber sie kamen mir immerhin so nah, das ich ab und zu ein zwicken spüren konnte, na ja, ein richtiges Zwicken war es auch nicht. Die Rock Islands.... keine Ahnung wie man das beschreiben soll. Es sind viele mal kleinere und mal größere Inseln. Da leben gewöhnlich keine Menschen darauf. Wenn ich es schaffe ein Bild hochzuladen, mit diesem langsamen Internet, dann werdet ihr verstehen, dass es nicht einfach ist zu beschreiben. Aber man muss es sich so vorstellen: Ein von oben bis zum Wasser begrünter Steinklotz im Wasser. Aber durch die Flut oder durch irgendwas anderes, fehlt da Stein in dem Zwischenraum von Wasser und Insel. Ok, das ist wirklich keine gute Beschreibung. Ich versuche einfach ein Bild hochzuladen. Auf jeden fall ging es dann weiter. Zu einem Strand. Da kann man mit Haien baden gehen. Riffhaie. Aber die tuen nichts. Wirklich nicht!!! Sind ganz harmlos. Es war echt krass, du bist im Wasser und plötzlich siehst du Haie. Vielleicht 5 Meter vor dir. Du weißt es ist ein Hai, und plötzlich fallen dir so einige Haigeschichten ein, die blutig geendet haben. Aber nach einigen Minuten merkt man, dass sie mehr Angst haben vor dir als du vor ihnen. Einer , der schon länger in Palau ist, hat es dann geschafft sie zu streicheln. Es hatte Flossen, ich nicht. Ch habe es aber trotzdem versucht. Ich muss mir unbedingt Flossen kaufen! Vielleicht klappts dann. Danach ging es zu den Giant Clambs. Ich hoffe ich habe es richtig geschrieben. Das sind riesige, wirklich riesige Muscheln, lebende Muscheln. Manche sind gut einen halben Meter lang, und ungefähr so breit wie mein Unterarm. Sie öffnen und schließen sich wenn man sie berührt. Sie fühlen sich ganz sanft an, nicht aber die Muschel J Man kann kaum glauben, dass diese Muschel lebt. Es hat keine sichtbaren Augen, es kann auch nicht wirklich reden.... Aber es ist ein Lebewesen Das Meer wäre nicht so schön ohne all diese verschieden Lebewesen. Da war jemand sehr kreativ. Auf dem Boot ging es dann zurück. Alle SM’s waren bei Jeri Martin eingeladen, der Direktorin der PMA. Da die Mädchen in der Stadt bei der Elementary School leben und Jeri auf der PMA lebt, mussten wir zuerst in die Stadt um uns zu duschen und so weiter. Zu erwähnen sei noch die Regenzeit in Palau. Bis Dezember ungefähr dauert die Regenzeit an. Manchmal nieselt es nur, und manchmal regnete es richtig, in Strömen. In solchen Strömen regnete es als wir ankamen bei unserem Appartement. Ich bin mit noch 5 weiteren Mädchen in einem Appartement. 3 duschten schnell und als die 4 gerade duschte hörten wir einen Knall. Dann hörten wir Wasser fließen. Die Handwerker hatten ein Loch in die Wand gehämmert um unser Bad zu reparieren. Irgendein Rohr brach und es floss in Strömen. Innen und Außen. Innerhalb von Minuten war unser Flur voller Wasser. Wir schaufelten es in die Mülleimer die wir hatten. Nelson wurde gerufen, die Handwerker und es floss und floss.... Es wurde beschlossen , dass Vanessa und ich bei Jeri duschen sollten, weil nämlich im ganzen Haus das Wasser abgestellt werden würde. Dann das nächste Problem: Stickshift. Amerikaner können keine Gangschaltung fahren. Außerdem fehlte uns ja auch der Schlüssel. Als sich dann schließlich Katie dazu entschloss und auch anderen offenbarte, dass sie den Schlüssel habe, atmeten alle anderen Amis auf. Indessen floss das Wasser in unserem Appartement weiter. Ich glaube es waren mindestens schon 10 Eimer, aber gut. Katie war also die Mutige und fuhr los. Ach ja, der Van hatte auch keine Servolenkung. Es gab ein ganz komisches Geräusch als sie startete, aber es verschwand und so hatten wir keine Sorgen mehr. Bis das Auto stehen blieb. Kein Benzin. Die Jungs hatten vergessen zu tanken. Kein Telefon. Strömender Regen aussen, 2 ungeduschte salzige etwas im Auto. Es hielten gleich Autos an, und fragten ob man denn helfen kann. Schließlich beschlossen wir, dass wir zu 4 zur Tankstelle laufen wollte und Benzin kaufen wollten. Wir liefen los und ein Auto folgte uns und überredete uns dann doch einzusteigen und uns zur Tankstelle bringen zu lassen. Erst dann merkten wir, was das für ein Weg gewesen wäre. Da hätten wir Stunden laufen können! Wir kauften das Benzin, kamen zurück, tankten das Benzin und das Auto sprang NICHT an. Der Mann bei dem wir mitgefahren waren (und seiner Frau), meinte es sei vielleicht die Batterie. Dann hörten wir die Polizei. Immer noch strömender Regen und wir dachten nur: WO sind denn die Kameras??? Sie meinten wir sollen das Auto den Berg runterrollen lassen. Das machte dann der nette Mann. Und so standen wir da. Dann ein Stimme: Hey Girls, what’s up? Es war der Mann von Jeri Martin, der gerade von der Kirche kam und nach Hause wollte. Er nahm uns mit. Während wir Benzin holen waren, hatte sich ein Mann eingefunden, der auf der PMA graduiert hatte und er hatte die PMA benachrichtigt. Also hielten wir Ausschau nach einem unser Autos. Naja, Mr Martin hupte fast jeden ihm entgegenkommenden Van. Dann kamen wir an. Konnten duschen. Bekamen etwas warmes zu essen und waren glücklich.

2 Kommentare 17.8.08 23:17, kommentieren

Mittwoch der 13.8.08

Morgen ist der erste Schultag. Wir haben die Aufgabe unsere Klassenräume herzurichten. Man soll Plakate aufhängen, putzen und vieles mehr machen, was einem so einfällt. Uns wurde gesagt, wir würden zu den Rock Islands fahren wenn alle rechtzeitig fertig wären. Die Rock Islands sind das Highlight eines jeden Ausfluges in Palau. Warum, das will ich euch erzählen: Die Bootsfahrt begann in stürmischen Regen. Wir sind par male richtig gut übers Wasser gehoppelt. Unser ziel war das Cementary Reef. Dort konnten wir schnorcheln. Es war unglaublich atemberaubend! Da waren Schwärme von bunten Fischchen und Fischen. Schwertfische waren auch da. Nelson, der Direktor der Elementary School hatte viel Brot dabei und schmiss es geau dahin, wo wir waren. Der ganze Schwarm umhüllte. Später wollte ich die Fische dazu kriegen, mir aus der Hand zu essen. Das haben sie zwar nicht gemacht, aber sie kamen mir immerhin so nah, das ich ab und zu ein zwicken spüren konnte, na ja, ein richtiges Zwicken war es auch nicht. Die Rock Islands.... keine Ahnung wie man das beschreiben soll. Es sind viele mal kleinere und mal größere Inseln. Da leben gewöhnlich keine Menschen darauf. Wenn ich es schaffe ein Bild hochzuladen, mit diesem langsamen Internet, dann werdet ihr verstehen, dass es nicht einfach ist zu beschreiben. Aber man muss es sich so vorstellen: Ein von oben bis zum Wasser begrünter Steinklotz im Wasser. Aber durch die Flut oder durch irgendwas anderes, fehlt da Stein in dem Zwischenraum von Wasser und Insel. Ok, das ist wirklich keine gute Beschreibung. Ich versuche einfach ein Bild hochzuladen. Auf jeden fall ging es dann weiter. Zu einem Strand. Da kann man mit Haien baden gehen. Riffhaie. Aber die tuen nichts. Wirklich nicht!!! Sind ganz harmlos. Es war echt krass, du bist im Wasser und plötzlich siehst du Haie. Vielleicht 5 Meter vor dir. Du weißt es ist ein Hai, und plötzlich fallen dir so einige Haigeschichten ein, die blutig geendet haben. Aber nach einigen Minuten merkt man, dass sie mehr Angst haben vor dir als du vor ihnen. Einer , der schon länger in Palau ist, hat es dann geschafft sie zu streicheln. Es hatte Flossen, ich nicht. Ch habe es aber trotzdem versucht. Ich muss mir unbedingt Flossen kaufen! Vielleicht klappts dann. Danach ging es zu den Giant Clambs. Ich hoffe ich habe es richtig geschrieben. Das sind riesige, wirklich riesige Muscheln, lebende Muscheln. Manche sind gut einen halben Meter lang, und ungefähr so breit wie mein Unterarm. Sie öffnen und schließen sich wenn man sie berührt. Sie fühlen sich ganz sanft an, nicht aber die Muschel J Man kann kaum glauben, dass diese Muschel lebt. Es hat keine sichtbaren Augen, es kann auch nicht wirklich reden.... Aber es ist ein Lebewesen Das Meer wäre nicht so schön ohne all diese verschieden Lebewesen. Da war jemand sehr kreativ. Auf dem Boot ging es dann zurück. Alle SM’s waren bei Jeri Martin eingeladen, der Direktorin der PMA. Da die Mädchen in der Stadt bei der Elementary School leben und Jeri auf der PMA lebt, mussten wir zuerst in die Stadt um uns zu duschen und so weiter. Zu erwähnen sei noch die Regenzeit in Palau. Bis Dezember ungefähr dauert die Regenzeit an. Manchmal nieselt es nur, und manchmal regnete es richtig, in Strömen. In solchen Strömen regnete es als wir ankamen bei unserem Appartement. Ich bin mit noch 5 weiteren Mädchen in einem Appartement. 3 duschten schnell und als die 4 gerade duschte hörten wir einen Knall. Dann hörten wir Wasser fließen. Die Handwerker hatten ein Loch in die Wand gehämmert um unser Bad zu reparieren. Irgendein Rohr brach und es floss in Strömen. Innen und Außen. Innerhalb von Minuten war unser Flur voller Wasser. Wir schaufelten es in die Mülleimer die wir hatten. Nelson wurde gerufen, die Handwerker und es floss und floss.... Es wurde beschlossen , dass Vanessa und ich bei Jeri duschen sollten, weil nämlich im ganzen Haus das Wasser abgestellt werden würde. Dann das nächste Problem: Stickshift. Amerikaner können keine Gangschaltung fahren. Außerdem fehlte uns ja auch der Schlüssel. Als sich dann schließlich Katie dazu entschloss und auch anderen offenbarte, dass sie den Schlüssel habe, atmeten alle anderen Amis auf. Indessen floss das Wasser in unserem Appartement weiter. Ich glaube es waren mindestens schon 10 Eimer, aber gut. Katie war also die Mutige und fuhr los. Ach ja, der Van hatte auch keine Servolenkung. Es gab ein ganz komisches Geräusch als sie startete, aber es verschwand und so hatten wir keine Sorgen mehr. Bis das Auto stehen blieb. Kein Benzin. Die Jungs hatten vergessen zu tanken. Kein Telefon. Strömender Regen aussen, 2 ungeduschte salzige etwas im Auto. Es hielten gleich Autos an, und fragten ob man denn helfen kann. Schließlich beschlossen wir, dass wir zu 4 zur Tankstelle laufen wollte und Benzin kaufen wollten. Wir liefen los und ein Auto folgte uns und überredete uns dann doch einzusteigen und uns zur Tankstelle bringen zu lassen. Erst dann merkten wir, was das für ein Weg gewesen wäre. Da hätten wir Stunden laufen können! Wir kauften das Benzin, kamen zurück, tankten das Benzin und das Auto sprang NICHT an. Der Mann bei dem wir mitgefahren waren (und seiner Frau), meinte es sei vielleicht die Batterie. Dann hörten wir die Polizei. Immer noch strömender Regen und wir dachten nur: WO sind denn die Kameras??? Sie meinten wir sollen das Auto den Berg runterrollen lassen. Das machte dann der nette Mann. Und so standen wir da. Dann ein Stimme: Hey Girls, what’s up? Es war der Mann von Jeri Martin, der gerade von der Kirche kam und nach Hause wollte. Er nahm uns mit. Während wir Benzin holen waren, hatte sich ein Mann eingefunden, der auf der PMA graduiert hatte und er hatte die PMA benachrichtigt. Also hielten wir Ausschau nach einem unser Autos. Naja, Mr Martin hupte fast jeden ihm entgegenkommenden Van. Dann kamen wir an. Konnten duschen. Bekamen etwas warmes zu essen und waren glücklich.

1 Kommentar 17.8.08 23:16, kommentieren

Heute ist der 14.8.08. Seit einer Woche bin ich jetzt shcon in Palau. Mein Internet funktioniert eigentlich. Das heisst, jetzt geht es. Man musste einiges verändern um ins Internet kommen zu können, also bitte ich um Verzeihung, wenn ich nicht gleichzurückschreiben konnte. Wir sind am 7.8.08 in Palau angekommen. Es war echt unglaublich, uns haben soviele Menschen emfpangen, haben uns Blumenkränze umgehängt uns gedrückt und willkommen geheissen. Leider waren wir nur so erschöpft von dem Flug, dass wir nicht wirklich was mitbekommen haben. Wir wollten einfach alle nur ins Bett. Das Beste war dann aber, als man uns mitteilte, dass wir gar nicht in unser Apartement können. Das sei anscheinend geflutet und es müsse erstmal repariert werden. Solange das nicht erledigt ist, sollen wir in der PMA (Palau Mission Academy) schlafen. Das haben wir dann auch gemacht. Als wir am Morgen aufgewacht sind, mussten gleich sofort jetzt raus. Es war vielleicht halb neun, aber es war schon richtig heiss. Wir haben unsere Kameras gezückt und all die uns unbekanten Blumen fotgraphiert. Wir konnten von der Küche aus das Meer sehen, umgeben von tiefgrünen Bäumen des Dschungels. Man muss wirklich hierher kommen um all die Vielfalt beäugen zu können.  Kokosnüsse überrall...Einen Tag später sind wir dann baden gegangen. Es gibt hier 2 große Inseln, die durch eine große Brücke verbunden werden. Unter ihr kann man gut schwimmen. Der erste "Ausflug" als SM Familie. Das Wasser, ich ha sowas noch nie erlebt, es war warm, nein nicht nur lauwarm, richtig warm. Gar keine Abkühlung....

Am Montag (11.8.08) sind wir dann endlich in unser Apartement gezogen. Das Bad war noch immer nicht repariert. Ja und gestern, da wurde es dann richtig abenteuerlich.....

 

1 Kommentar 14.8.08 14:51, kommentieren